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Alte Geschichte studieren

Alte Geschichte und Altertumskunde wird sehr oft als “Nebenfach” der normalen Geschichte gesehen – selbstverständlich gehören wir in den Fachbereich der historischen Wissenschaften, trotzdem sind wir ein eigenes Fach und ein eigenes Institut. Oft hört man auch die Bezeichnung “Geschichte kurz” – gemeint ist hier, dass wir uns ja nur mit “Römern und Griechen” befassen und nicht mit der gesamten Geschichte.

Auf den ersten Blick mag es also scheinen, dass unser Bereich gar nicht so umfangreich ist, doch im wesentlichen wird ein zeitlicher Rahmen beginnend mit den ersten Hochkulturen in Mesopotamien und Ägypten (bei uns als “Alter Orient” bezeichnet) über die aufstrebende griechische Antike bis über das römische Imperium und dessen Fall durch die Germanenstürme behandelt. D.h. ihr habt es nicht nur mit Griechen und Römern, sondern hin und wieder auch mit Ägyptern, Persern, Makedonen, Germanen, Etruskern, Kelten, usw.  zu tun.

Wer Alte Geschichte studiert, beschäftigt sich also mit den antiken Kulturen des Mittelmeerraumes: Griechen und Römer, aber auch mit den so genannten “Randkulturen”, wie etwa Germanen, Kelten usw.

 

Was genau behandelt man nun in der Alten Geschichte? Wir behandeln die gesamte antike Hinterlassenschaft – wenn ihr euch vorstellt, dass z.B. die Archäologie die kulturelle Hinterlassenschaft in Form von Funden (wie Münzen Tongefäße, Waffen usw.) behandelt, und die Philologie sich mit den antiken Schriften in Latein und Altgriechisch auseinandersetzt, kommt ihr mit der Alten Geschichte auf einen Fachbereich, der aus diesen beiden Wissenschaften Material heranzieht d.h. sie als Hilfswissenschaften benötigt. Weiters zählen im speziellen auch Epigraphik (Inschriften auf Stein, Metal etc.) und Numismatik (Münzkunde) zu unseren Hilfswissenschaften.

 

Das Studium teilt sich laut Bologna-Prozess in ein Bachelor- und ein Master-Studium auf.

Unseren Studienleitfaden zum Bachelor findest du online unter diesem Link.

Infos zum Studienplan Alte Geschichte Master findest du hier.

 

WAS MACHE ICH ALS ALTHISTORIKER?

Wir wollen euch nichts vormachen – ein geisteswissenschaftliches Studium erfordert nicht nur viel Bibliotheksarbeit, Recherche und Lerneifer, man hat auch kein wirklich klares Berufsbild zu ertwarten. Die Jobs, die man wirklich als Althistoriker ausübt, sind sehr rar gesäht. Neben einer Unikarriere, sprich einer Forschugnskarriere, hat man weitere Möglichkeiten in Museen, Kulturzentren, Bibliotheken oder im Verlagswesen. Viele unserer Studierenden machen nebenher Lehrgänge oder Zusatzausbildungen, um später in einem Berufsfeld Fuß fassen zu können. Du siehst, mit Flexibilität und Begeisterung kann man in unserem Forschungsfeld sehr wohl etwas erreichen.

Um herauszufinden, ob du dir unter dem Studium Alte Geschichte auch wirklich das Richtige vorstellst, gibt es eine Aktion der Uni Graz, die sich Unigate nennt. Hier gelangst du zu einem Fragebogen, wo du testen kannst, ob du dir das Studium so vorstellst und ob es auch ds Richtige für dich ist.

Außerdem findest du hier Interviews mit Studierenden, die Alte Geschicht studieren und die auch schon fertig studiert haben und im Berufsleben stehen.

Wenn du weitere Informationen haben möchtest, setz dich mit deiner STV in Verbindung! 🙂


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